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«Best Practice» – ganz im Sinne unseres Think Tanks

Sie sind Arbeitgeber und suchen Frauen, die Ihr Unternehmen stärken, verändern und voraussichtlich profitabler machen? Frauen mit einem Leistungsausweis in den Bereichen Finanz, Logistik, Konfliktlösung oder Planung und Durchführung von Events, die oft mit einem schmalen Budget veranstaltet werden müssen? Dann lesen Sie weiter…

Mehrere tausend Meilen entfernt von Zürich hat eine kluge Frau etwas von dem umgesetzt, was auch wir unter anderem mit dem ThinkTank FEMALE SHIFT erreichen wollen: Sie hat Möglichkeiten gefunden, das Know-how von Frauen, die eine Weile nicht im Berufsleben präsent waren, sondern sich auf ihre Familie konzentriert haben, neu und wirkungsvoll in die Wirtschaft einzubringen. Adaire Fox-Martin, verantwortlich bei SAP für das Gebiet Asia Pacific und Japan, hatte die Chance, das Programm «Back to Work» zu kreieren, das nach erfolgreicher Einführung in Japan und Korea, vor kurzem in Australien gestartet worden ist:

„One of the advantages of being in a role like mine is that when you want to make a difference and do something – you can. So I thought I’d look at what we could do as a company to bring this untapped resource back to work.“

Japan und Korea gehören wie die Schweiz zu den Ländern, die ein schnell wachsendes Segment von älteren Menschen haben und sich daher besonders um eine ausgewogene Zusammensetzung der work force bemühen müssen. Dazu Fox-Martin:

„Both Japan and Korea have an ageing population and there is an ongoing challenge around talent, and almost half the talent of the country is on the bench. We launched «Back to Work» because it’s an opportunity to bring talented women back to work, but also to balance our workforce and introduce a new calibre of talent back into SAP.“

Was ist nun das Besondere an diesen Frauen, und wie ist es ihr gelungen, diese talentierten Frauen zurück in die ausserhäusliche Arbeitswelt zu bringen? Lesen Sie diesen Beitrag in der australischen Zeitschrift «Women’s Agenda» vom 24. November 2016 – Nachahmung gestattet!


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Der Club of Rome

1968 gründet eine informelle Gruppe unabhängiger Persönlichkeiten aus Politik, Wirtschaft und Wissenschaft weltweit einen Think Tank, der sich vorgenommen hat, Herausforderungen für die Zukunft der Menschheit zu identifizieren. Der italienische Industrielle Aurelio Peccei und der Schotte Alexander King, damaliger Direktor für Wissenschaft, Technologie und Erziehung bei der OECD, organisieren die erste Konferenz zu den Zukunftsfragen der Menschheit an der «Accademia dei Lincei» in Rom.

Ins Licht der Öffentlichkeit rückt die Organisation spätestens 1972 mit ihrer Studie «Die Grenzen des Wachstums», die Begriffe wie Nachhaltigkeit und Umwelt in unser Bewusstsein bringen. Das Buch wird in 29 Sprachen übersetzt, über 30 Millionen Mal verkauft, und 1973 wird der Think Tank dafür mit dem «Friedenspreis des Deutschen Buchhandels» ausgezeichnet.

40 Jahre später, 2012, erscheint der jüngste Bericht, der sich mit den nächsten vier Jahrzehnten beschäftigt – eine Zusammenfassung finden Sie hier.

Zur Zeit hat der Club 66 Vollmitglieder und dreissig nationale und regionale Vereine. Das internationale Zentrum befindet sich in Winterthur. Heute teilen sich der deutsche Manager Eberhard von Koerber und der indische Ökonom Ashok Khosla das Präsidium.


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75 Gegenbeweise

Wer sagt denn, dass es kaum Führungsfrauen gibt: Sogar in der Bundesrepublik Deutschland, die immer noch mehr auf Industrie und Produktion ausgerichtet ist als auf Dienstleistung, ist es offensichtlich möglich, 75 kompetente Frauen in Geschäftsleitungen und Aufsichtsräten aller Arten von Unternehmen zu finden. Zu wenige, ja, aber immerhin.

Das Manager-Magazin hat diese Gruppe von “Power-Ladys” in seiner Januar-Ausgabe auf den Seiten 86-95 vorgestellt: “Sie sind klug, tough, mutig und hoch angesehen – diese Frauen haben in der deutschen Wirtschaft den grössten Einfluss.” Und ich möchte hinzufügen: Sie sehen weder unglücklich aus, noch vermitteln sie den Eindruck, dass sie hätten darum betteln müssen, in die Führungsgruppe zu kommen. Schauen Sie selbst…

Wie war das doch gleich mit den fehlenden Rollenvorbildern? Eben.


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Schlechte Nachrichten für Amerikas Arbeitnehmer

„Und ein Silberstreifen am Horizont zeichnet sich inmitten der Wolken, die derzeit über den USA und der Welt hängen, nun wirklich nicht ab.“ Das ist das Fazit am Ende eines längeren Artikels des Nobelpreisträgers Joseph E. Stiglitz zur Wirtschaftspolitik des zukünftigen US-Präsidenten. Informativ, glaubwürdig – und vernichtend. Lesenswert. Lesenswert. Gefunden in der Handelszeitung.


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