Today

Wir wollen gemeinsam Lösungen erarbeiten – Männer und Frauen auf Augenhöhe. Das heisst für uns, dass wir uns unverzüglich – also Today – an die Arbeit machen müssen.

Today – Tomorrow – Yesterday

Das Einbeziehen von gesellschaftlichen Veränderungen und Entwicklungen, die wir als «Megatrends» kennen, hilft uns dabei. Viele Überlegungen verwandeln sich in konkrete Projekte, die ihre Zeit brauchen, aber immerhin «Work-in-Progress» sind; es ist uns ein Anliegen, dass die «Ethik» dabei nicht auf der Strecke bleibt.

Was bedeutet das für Sie?
Wir bieten Ihnen Möglichkeiten für einen fruchtbaren Dialog. Wir möchten Ihnen Gelegenheit geben, Ihre Lösungen bekannt zu machen, oder Probleme und Bedürfnisse Ihrer Firma oder Ihrer Branche zur Diskussion zu bringen. Oder vielleicht möchten Sie von unserem Experten-Pool Gebrauch machen, an Veranstaltungen neue Impulse empfangen oder anhand einer Studie neue Erkenntnisse gewinnen. Reden Sie mit uns. Wir wollen neue Wege gehen – zusammen mit Ihnen!

Da Sie nicht alles lesen, sehen oder hören können, werden wir Sie immer wieder auf Produkte aus der Medienwelt aufmerksam machen, die wir als MUST bezeichnen.

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Credit Suisse setzt auf «ethische Investments»

Die Credit Suisse hat eine Abteilung für «ethische Anlagen» gegründet. Kunden sollen dadurch ihr Geld in Projekte anlegen können, die Sozial- oder Umweltprobleme lösen. Mehr

Die Schweizer Grossbank habe eine entsprechende Abteilung gegründet, hiess es in einer internen Mitteilung von Konzernchef Tidjane Thiam. Mit der Abteilung will das Institut Kunden helfen, Geld in Projekte anzulegen, die Sozial- oder Umweltprobleme lösen sollen. Dabei handelt es sich aber nicht um Spenden, den Investoren wird auch eine Rendite versprochen.

Chefin der neuen Abteilung bei der Credit Suisse werde Marisa Drew, die zuletzt Co-Chefin des europäischen Handelsgeschäfts war. Drew berichte direkt an CEO Thiam.


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Wanderausstellung zu den Menschenrechten: «Meine Geschichte – mein Recht» 

Die Ausstellung „Meine Geschichte, mein Recht – bewegende Geschichten aus der Schweiz“ vermittelt, wie unverzichtbar die Menschenrechte sind. Denn nicht nur in der Türkei oder in Russland, sondern auch in der Schweiz werden die Menschenrechte zunehmend in Frage gestellt und sind politischen Angriffen ausgesetzt. Der bekannte Luzerner Fotograf Fabian Biasio hat neun Menschen porträtiert, die erzählen, was es bedeutet, wenn die Menschenrechte plötzlich nicht mehr gelten.

Das kostenlose Angebot richtet sich an Vereine, Organisationen und weitere Interessensgruppen, die ihren Mitgliedern eine attraktive Gelegenheit bieten möchten, beim hochaktuellen Thema Menschenrechte genauer hinzuschauen. Die Ausstellung bildet den Rahmen, um darüber ins Gespräch zu kommen, was die Menschenrechte für jede und jeden von uns bedeuten.

Möchten Sie unsere Ausstellung an Ihrem Wohnort, am Arbeitsplatz oder im Verein zeigen und über die Menschenrechte ins Gespräch kommen? Hier finden Sie mehr Informationen zum Angebot und können die kostenlose Ausstellung online reservieren.

Wir möchten Sie besonders zu Ausstellung, Vortrag und Diskussion im Anna Göldi Museum am Mittwoch 27. September 2017 um 19.30 Uhr in Glarus einladen. Weitere öffentliche Veranstaltungen, an denen unsere Ausstellung gezeigt wird, werden laufend auf unserer Agenda angezeigt.

(Quelle: Geschäftsstelle Schutzfaktor M)

 


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Gender Equality: Swiss Re Obtains EDGE Certification for Its Zurich Operations

Congratulations to Swiss Re Switzerland!

Swiss Re recently obtained the 1st level Assess EDGE certification for its Zurich operations. EDGE stands for Economic Dividends for Gender Equality and is the leading global assessment methodology and business certification standard for gender equality. This renowned certification demonstrates Swiss Re’s commitment to build an open and inclusive culture where both women and men can thrive.

The EDGE methodology applies a business, rather than a theoretical, approach. It incorporates benchmarking, metrics and accountability into the certification process. EDGE assessed Swiss Re Switzerland on the following key drivers of gender equality:

  • recruitment and promotion
  • leadership development training and mentoring
  • flexible working and company culture
  • equal pay for equal work

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ethos: Generalversammlungssaison 2017 – ein Rückblick

Die Generalversammlungen der kotierten Unternehmen erfuhren dieses Jahr in der Schweiz einen höheren Anteil an kritischen Stimmen. Die Abstimmungs- und Transparenzpflicht führte dazu, dass immer mehr schweizerische und ausländische institutionelle Anleger ihre Abstimmungsverantwortung sehr ernst nahmen. Die Stimmrechtsberater (proxy advisors) haben oftmals präzisere und strengere Abstimmungsrichtlinien eingeführt. Dominique Biedermann, Präsident der Ethos Stiftung, wird in seinem Rückblick auf die Schweizer Generalversammlungen aufzeigen, wie die Ethos Abstimmungsrichtlinien 2017 verstärkt wurden.

Dienstag 19. September 2017, 18:00 Uhr, Basel

  • Ort: Bundesbähnli, Hochstrasse 59, Basel (5 Min. zu Fuss hinter Bahnhof Basel SBB)
  • Referat (auf Deutsch):
  • « Mehr kritische Stimmen an den Generalversammlungen 2017 : Die Erwartungen von Ethos »
    Dr. Dominique Biedermann
    , Präsident der Ethos Stiftung, mit anschliessender Diskussion mit den Gästen
  • Anmeldung: Per E-mail an event@ethosacademie.ch mit Angabe der Personenzahl

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«Focus Iran: Wagemut in Kunst und Kultur»

An der Zensur vorbei: Iranische Fotografen, in erster Linie aber Fotografinnen, werfen einen ganz eigenen, geradezu radikalen Blick auf ihr Land, von dem es heisst, dass gut zwei Drittel der Frauen dort einen Hochschulabschluss haben. Es sind Kulturschaffende, die sich nach der Islamischen Revolution von 1979 entschieden haben, in ihrem Land zu bleiben.

Besonders interessant: Begegnungen zwischen Männern und Frauen. Von Insiderinnen fotografiert und kommentiert, beeindruckt und überrascht der Film, indem er ein realistisches, zeitgenössisches Bild vermittelt, das uns einiges über Möglichkeiten und Beschränkungen im Leben von Frauen im Iran zeigt.

http://www.arte.tv/de/videos/071480-000-A/focus-iran?autoplay=1

arte: 54 Min.; Video verfügbar bis 12. August


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Kein Andrang in der US-Ethik-Behörde

“There isn’t much more I could accomplish at the Office of Government Ethics, given the current situation. O.G.E.’s recent experiences have made it clear that the ethics program needs to be strengthened.”

Mit dieser kaum verschleierten Kritik begründet der derzeitige Direktor des Office of Government Ethics in Washington seine Kündigung. Nachdem Walter M. Shaub Jr. sich mehrfach mit Mitarbeitern und Bestimmungen der Behörden des derzeitigen US-Präsidenten angelegt hat, sieht er keine Möglichkeiten mehr, sein Amt so auszuführen, wie er es zuvor unter Präsident Obama getan hat. Der hatte ihn 2013 für diesen Posten ausgesucht.

Obwohl die Amtszeit Shaubs erst im Januar 2018 ausläuft, wird er sein Büro vorzeitig verlassen. Der 46-Jährige hat bereits einen attraktiven Posten, der auf ihn wartet, und ist realistisch genug zu wissen, dass er nach seiner Kündigung noch weniger als zuvor bewirken könnte.

Eine Warteschlange für seine Nachfolge existiert indessen zur Zeit (noch?) nicht…


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Amtsenthebungsphantasien? Lesen Sie zuvor noch schnell diesen Beitrag!

Susan Rice, (l.), ehem. amerikanische Sicherheitsberaterin,
Foto: Pete Souza

Bei vielen Menschen, die den Auftritt des derzeitigen amerikanischen Präsidenten am 1. Juni mit Wut und Frustration, Angst und Ungläubigkeit verfolgt haben, hat sich danach der Wunsch nach seiner Amtserhebung manifestiert oder sogar intensiviert.

Verständlich. Aber inwieweit würde das eine Antwort sein? Lesen Sie, was Susan E. Rice, ehemalige nationale Sicherheitsberaterin von Präsident Obama (2013-2017) und UN-Botschafterin der USA (2009-2013) als Folge des Auftritts im Rose Garden des Weissen Hauses, sieht – Konsequenzen, die weit über die Folgen für den Klimawandel hinausgehen.

Ebenso lesenswert ist der Beitrag in der «New York Times» vom 28. Mai. Unter dem Titel «Do We Really Want Mike Pence to Be President?» liefert Stephen Rodrick eine Analyse des amerikanischen Vizepräsidenten.
Hmm. Wollen Sie das wirklich?

Und dann wäre da noch Artikel Nr. 3: der «Speaker of the House» Paul Ryan, 47 und erstaunlich in seiner „Elastizität der Überzeugungen“, die man im Sommer 2016 in Bezug auf den amerikanischen Wahlkampf geortet hat und die ich in meinem Beitrag im Journal 21 kommentiert habe..

Und nun haben SIE die Wahl, falls es eine ist und überhaupt eine gibt…


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Wenn Aktionäre von ihrer Stimme Gebrauch machen

Das könnte spannend werden:

Die Stiftung Ethos fordert Investoren auf, an der Generalversammlung von Royal Dutch Shell am 23. Mai 2017 FÜR Traktandum 21 zu stimmen. Die Aktionärsvereinigung „Follow this“ hat einen Aktionärsantrag eingereicht, der von Shell fordert, Treibhausgasreduktionsziele zu setzen, die mit den Zielen des Pariser Übereinkommens, die globale Erwärmung auf maximal 2 Grad Celsius gegenüber der vorindustriellen Ära zu begrenzen, vereinbar sind.

Die Stiftung Ethos fordert Investoren auf, an der Generalversammlung von Royal Dutch Shell am 23. Mai 2017 FÜR Traktandum 21 zu stimmen. Es geht um Treibhausgasreduktionsziele und wäre eine grosse Chance für den Konzern, Verantwortung zu übernehmen und damit Modellcharakter zu beanspruchen.

Der Verwaltungsrat von Shell hat jedoch seinen Aktionären geraten, den Antrag abzulehnen. Aber bei Royal Dutch Shell gibt es offenbar Aktionäre, die sich ihrer Macht bewusst sind…


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«A Hundred Days of Trump»

Wollen Sie wirklich alles lesen, was Ihnen in nächster Zeit über die ersten 100 Tage des derzeitigen amerikanischen Präsidenten vorgesetzt wird? Eben.

Wenn Sie aber einen Artikel lesen wollen, der Ihnen die Fakten und die Analysen in gepflegtem Englisch umfassend präsentiert, empfehle ich Ihnen diesen Beitrag in der renommierten Wochenzeitschrift THE NEW YORKER. Der Autor ist ihr Chefredaktor, Pulitzer-Prize-Gewinner  David Remnick; er lässt bereits im ersten Abschnitt keinen Zweifel daran, dass seine Sicht der Dinge nicht von einem Mitglied eines Trump-Fanclubs stammt:

  • „His Presidency has become the demoralizing daily obsession of anyone concerned with global security, the vitality of the natural world, the national health, constitutionalism, civil rights, criminal justice, a free press, science, public education, and the distinction between fact and its opposite. The hundred-day marker is never an entirely reliable indicator of a four-year term, but it’s worth remembering that Franklin Roosevelt and Barack Obama were among those who came to office at a moment of national crisis and had the discipline, the preparation, and the rigor to set an entirely new course. Impulsive, egocentric, and mendacious, Trump has, in the same span, set fire to the integrity of his office.“

Nehmen Sie sich also etwas Zeit für diese ausgezeichnete Standortbestimmung – wer weiss, wann Sie sie noch brauchen können…


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Scheingefechte oder Showdown?

Am kommenden Freitag, 28. April 2017, könnte sich in der obersten Etage der Credit Suisse einiges ändern – es könnte nämlich sein, dass die „kritische Masse“ an Unzufriedenheit sowohl mit den Geschäften der Bank als auch mit den Verantwortlichen erreicht ist und sich das an der jährlichen Generalversammlung manifestiert.

Könnte, muss aber nicht. Wie in jedem Jahr werden auch 2017 frustrierte, kritikfreudige Einzelaktionäre ihre Unzufriedenheit in langatmigen Beiträgen kundtun. Diese Voten könnten vielleicht als Grundlage einer echten Diskussion über Verluste einerseits und Boni andererseits dienen; sie waren jedoch bisher gegenüber dem Gewicht der Grossaktionären zu wenig wirkungsvoll. Bei den Abstimmungen sind dann jeweils alle Ergebnisse angenommen worden, und bis jetzt haben die Vertreter der grossen Aktienpakete den Verantwortlichen immer Décharge erteilt.

Wie bei jeder grossen Veränderung gibt es aber auch hier eine „kritische Masse“, und die könnte jetzt erreicht sein: In diesem Jahr hat sich die Stiftung ethos im Vorfeld besonders stark für nachhaltige Veränderungen bei der Prestige-Bank eingesetzt…


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