New Work und Individualisierung

«Die klassische Karriere hat ausgedient, die Sinnfrage rückt in den Vordergrund. Die Grenze zwischen Leben und Arbeiten verschwimmen im Alltag auf produktive Weise. Als Arbeit gilt künftig die Summe aller Beschäftigungen zu unterschiedlichen Lebensphasen.» – Zukunftsinstitut.de

Das vergangene Jahr hat uns sowohl auf gesellschaftlicher als auch auf wirtschaftlicher Ebene an die Grenzen gebracht. Nun stehen alle Zeichen auf ein Umdenken. Die Megatrends sind in Bezug auf epochale Veränderungen die grössten Treiber. Die Fragen, die uns zu Beginn dieses Jahres begleiten sind folgende: Inwiefern hat Corona einige der Megatrends gefördert? Welche wurden ausgebremst und welche wurden in eine andere Richtung gelenkt?

Die Kernthemen und Leitfragen des ThinkTanks orientieren sich deshalb im Jahr 2021 an den Megatrends des Zukunftsinstituts: https://www.zukunftsinstitut.de/artikel/megatrends-nach-corona-zeit-fuer-eine-revision/.

Im Verlauf des nächsten halben Jahres werden wir mit der ThinkTank FEMALE SHIFT Community die folgenden Trends genauer unter die Lupe nehmen. Der Fokus wird bei allen im Rahmen der Individualisierung stehen. Der zunehmende Trend der Individualisierung prägt das Wertesystem, das Konsummuster und die Alltagsstruktur der Gesellschaft. Die Freiheit der Wahl bringt aber auch Gegentrends wie die Wir-Kultur, welche die Solidarität und die Gemeinschaft als zunehmend wichtiger als die Individualität erachtet, hervor.

New Work und Gesundheit: Der Megatrend New Work beschreibt die Umformung der Arbeitswelt und stellt die Potentialentfaltung eines jeden Menschen in den Mittelpunkt. Die Symbiose von Leben und Arbeiten hängt auch stark mit der Gesundheit zusammen, die sich als Megatrend stark in das Bewusstsein und Selbstverständnis der Gesellschaft eingeschrieben hat.

Silver Society: Die Bevölkerung wird älter und bleibt länger gesund. Durch die veränderte Altersstruktur entsteht im letzten Drittel des Lebens eine neue Lebensphase. Dieser Lebensabschnitt soll in der Silver Society Raum für Selbstentfaltung und Selbstverwirklichung schaffen.

Konnektivität: Der Megatrend Konnektivität verdeutlicht, dass es beim digitalen Wandel im Kern weniger um technologische Novitäten geht als um soziale Resonanzen. Im Zuge der fortschreitenden Vernetzung werden menschliche Grundbedürfnisse wie Vertrauen und Sicherheit sowie kulturelle und soziale Aspekte immer relevanter für digitale Geschäftsmodelle und für die Gestaltung von Produkten und Services.

In den «Food for thoughts» werden wir jeweils einen Schwerpunkt der Megatrends thematisieren, der als Gedankenanregung dienen soll. Der Austausch mit Ihnen liegt uns sehr am Herzen und soll gepflegt werden. In Form von Webinaren und Kaminabenden werden wir gemeinsame Diskurse starten. Die Themenschwerpunkte der Trends im ersten Quartal stehen unter dem Zeichen New Work, Gesundheit und Individualisierung.

«In Zukunft steht immer weniger das solitäre Ich und zunehmend das Ich im Kontext von Beziehungen im Mittelpunkt. Beschleunigt wurde diese Entwicklung hin zur Co-Individualisierung durch die Covid-19-Krise. Das Ich wird neu definiert, die Konzepte von Freiheit und Verantwortung richten sich neu aus. Identity Design und Diversity behalten einen elementaren Stellenwert. Doch in Zukunft wird es noch stärker um die Wechselwirkung zwischen Individuum und Umwelt gehen.» – Zukunftsinstitut.de

Bild: Webseite zukunftsInstitut

Bild: LEBEN FRAUENPOWER

Die Zukunft ist menschlich… der gemeinsame Weg in eine gleichberechtigte Zukunft

Zu Beginn, als kleine Akzentuierung des Themas Gender Shift, wollen wir Ihren Blick auf ein Interview der deutschen Drogeriemarktkette dm mit Regina Mehler, Vorstandsmitglied des ThinkTanks und Gründerin der «Women Speaker Foundation», lenken.

Erfreulicherweise gibt es immer mehr weibliche Vorbilder – seien es Ärztinnen, Astronautinnen oder Staatschefinnen. Diese Entwicklung ändert das weibliche Selbstverständnis und stärkt Frauen an die eigenen Fähigkeiten zu glauben, so Regina Mehler. Dank der Digitalisierung würden sich ausserdem enorme berufliche Chancen ergeben, meint sie, weil Frauen von überall her arbeiten können.


Frauen bringen neue Blickwinkel ein, Frauen tragen Verantwortung und Frauen werden sichtbarer.
Für eine gleichberechtigte, gemeinsame Zukunft gilt es, dass sich die Gesellschaft gemeinsam weiterentwickelt, sich gegenseitig in der Mitgestaltung unterstützt und die vorherrschenden «Unconscious Bias» aufbricht.

«Sobald wir eine Sensibilität dafür entwickeln, ändert sich etwas», sagt Regina Mehler. «Dann werden etwa Computerspiele speziell von Frauen für Frauen programmiert. Oder rein männlich besetzte Orchester werden zu gemischten Ensembles. Es ist sehr entscheidend in einer Gesellschaft, wer wahrgenommen wird und wer nicht.»

Lesen Sie das vollständige Interview über folgendem Link:
https://www.femaleshift.org/wp-content/uploads/2021/04/die-zukunft-ist-menschlich.pdf

Gender Diversity in der Bewusstseinsphase

Die 16. Ausgabe des Schillingreports manifestiert einen Höchststand des Frauenanteils sowohl in der Geschäftsleitung als auch im Verwaltungsrat. In den Geschäftsleitungen wird eine Steigerung des Frauenanteils um 3 Prozentpunkte von 10% auf den neuen Höchststand von 13% verzeichnet. «Hält diese Dynamik an», meint Guido Schilling, «dürfte der gesetzlich festgelegte Geschlechterrichtwert von 20% Frauen in den Geschäftsleitungen bis Ende 2030 erreicht werden». Damit zukünftig ein nachhaltiger Erfolg gesichert werden kann, ist der Frauenanteil auf Stufe Geschäftsleitung zu antizipieren. Die Gender-Diversity-Pipeline spielt dabei der massgebliche Indikator. Mit 24% erreicht der Frauenanteil auch in den Verwaltungsräten einen neuen Höchststand.

Zukunftsorientierte Unternehmen investieren seit fünf Jahren in eine grössere Gender Diversity im Mittelbau. Die folgenden Zahlen zeigen, dass sich dies nun auszahlt. In der Privatwirtschaft ist im Middle Management ein Frauenanteil von 25% und im Topmanagement von 18% erzielt worden. Auch in diesem Jahr nimmt der öffentliche Sektor eine Vorreiterrolle in Sachen Gender Diversity ein und weist sowohl im Middle Management als auch im Topmanagement 29% Frauen vor.

Auf der obersten Management Ebene erhöht sich die Zahl der weiblichen CEOs von drei auf fünf und wird sich im laufenden Jahr auf 8 steigern. Auffällig ist, dass das Durchschnittsalter seit 2017 von 50 auf 55 Jahren gestiegen ist. «Man könnte sich die Frage stellen, ob das höhere Alter der neu berufenen CEOs in einem unmittelbaren Zusammenhang mit der COVID-19-Krise und der damit einhergehenden benötigten Lebens- und Krisenerfahrung steht», bedenkt Schilling. Diese Entwicklung lässt sich möglicherweise dadurch erklären, dass die Unternehmen während dieser Zeit derart stark gefordert gewesen sind, dass keine entbehrlichen personellen Konsequenzen gezogen worden sind.

Erfahren Sie mehr über die Entwicklungen im 2021 unter folgendem Link:
https://www.schillingreport.ch/content/uploads/sites/2/2021/03/Medienmitteilung_2021.pdf

Bild: Jonah Markowitz, New York Times

«Remote Work is here to stay. Manhatten may never be the same.»

So lautete der Ansatz, welchen Doris Gisler Truog in der Kampagne zur Einführung des Frauenstimmrechts verfolgte. Ende der In Midtown Manhatten befinden sich die grössten innerstädtischen Business- und Bürokomplexe der US-amerikanischen Städte. Während dieser Stadtbezirk vor gut einem Jahr von einem «around-the-clock lifestyle» geprägt war, arbeiten heute rund 90 Prozent der Büroangestellten aus der Ferne. Der Hauptsitz von Spotify im World Trade Center, der auf 16 Stockwerke verteilt ist, wird nie wieder voll besetzt sein, das Werbetechnologie Unternehmen MediaMath wirbt mit Fernarbeitsvereinbarungen und die Anwaltskanzlei Lowenstein zieht die Überlegung in Betracht, die Mietverträge für ihre Büros zu künden. Sandler Joseph J. Palermo, der Chief Operating Officer der Kanzlei äussert sich dazu wie folgt: «Ich konnte nur wenige Leute finden, einschliesslich mich selbst, die glauben, dass wir zu alten Zeiten zurückkehren werden.» Das, was zuvor als eine kurzfristige Unannehmlichkeit aussah, ist heute zu einer dauerhaften Verschiebung geworden, bezüglich der Art und Weise, wie und wo Menschen arbeiten. Auch die fünftätige Arbeitswoche wird zukünftig ein Relikt sein.

Diese Veränderung hat nicht nur Auswirkungen auf die Arbeitgeber und auf die neu gewonnene Flexibilität von Mitarbeitenden, sondern auch auf die Wirtschaft in Manhatten, die vom Hot-Dog-Verkäufer an der Ecke bis zum Broadway-Theater von mehr als 1.6 Millionen Pendlern pro Tag aufrechterhalten worden ist.

Die lokale Verschiebung der Arbeitskräfte hat ausserdem dazu geführt, dass der Marktwert der Gewerbeimmobilien während der Pandemie um 16 Prozent gesunken ist, was wiederum einen Rückgang der Grundsteuereinnahmen um geschätzte 2.5 Milliarden zur Folge hat. Die verfügbaren Büroflächen sind in Manhatten in den letzten Monaten auf 101 Millionen Quadratmeter gestiegen. Der Anstieg der freien Gewerbeimmobilien ist aber vor allem für neue Unternehmen wie ein Segen gekommen, da sie vorher nicht in der Lage gewesen sind, rentable Büroräume zu finden.
Moderne Technologien mögen es uns wohl ermöglichen, vom Esszimmertisch in Kalifornien aus über online Plattformen mit Mitarbeitenden verbunden zu sein, doch kommt dies einem persönlichen Gespräch gleich? Andrea L. Calcaruso, Vorsitzende der Marken- und Urheberrechtsgruppe der Kanzlei Lowenstein sagt, dass es keinen Ersatz dafür gebe, sich in einem schönen neuen Gemeinschaftsraum hinzusetzten und ohne Ablenkung zusammenzuarbeiten.

Was ist Ihre Meinung, zu diesem Thema? Gerne nehmen wir die Gedanken und Anregungen der ThinkTank FEMALE SHIFT Community auf unserer Webseite unter der Rubrik “Community Marktplatz” auf.

Lesen Sie den ganzen Artikel der New York Times unter:
https://www.nytimes.com/2021/03/29/nyregion/remote-work-coronavirus-pandemic.html

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50 Jahre Frauenstimmrecht in der Schweiz

Mutigen und engagierten Frauen ist es zu verdanken, dass am 7. Februar 1971 ein Meilenstein für die Gleichstellung von Frau und Mann erreicht wurde. Jahrzehntelang kämpften Frauen für gleiche politische Rechte. Als letztes Land Europas hatte auch die Schweiz dieser Verfassungsänderung zugestimmt.

Anlässlich dieses historischen Ereignisses wird im Monat Februar auf SRF «Gesichter und Geschichten» jeden Tag ein Beitrag dazu ausgestrahlt. Den Anfang hat Rosmarie Michel, unsere Präsidentin des ThinkTank FEMALE SHIFTS, gemacht.

Rosmarie Michel – SRF Gesichter und Geschichten

Die Zürcher Unternehmerin Rosmarie Michel hat die Annahme des Frauenstimmrechts dazumal gemeinsam mit ihrer Mutter in München gefeiert. Bereits als junge Frau war sie sich gewohnt, in der Familien-Firma, Confiserie Schurter in Zürich, Verantwortung zu übernehmen. Nach ihrer beruflichen Ausbildung an der Hotelfachschule Lausanne und diversen Tätigkeiten im In- und Ausland kehrte sie 1956 nach Zürich zurück und übernahm neben der Geschäftsleitung des eigenen Geschäftes zahlreiche VR-Mandate. Nebenamtlich war sie auch Präsidentin des Internationalen Verbandes BPW (Business and Professional Women) und Vicechair von Women’s World Banking (Microcredits). «Ein Gesetz, das vorschreibt, dass der Ehemann mit der beruflichen Tätigkeit seiner Frau einverstanden sein muss, ist für mich unverständlich». Sie machte sich seit jeher stark für die Integration von Frauen in Entscheidungsgremien. Ihr Credo: in Zukunft braucht es Diversität auf allen Ebenen von Kulturen, Geschlechtern und Generationen.

Foto: Screenshot aus dem SRF Video

«50 Jahre Frauenstimmrecht: Ist Jubel ist fehl am Platz?»

Der folgende Artikel der NZZ bietet eine kritische Beleuchtung des Themas Frauenstimmrecht im Kontext zur Geschichte der Demokratie und deren Bedeutung und Zweck. Das Kernthema der geschlechtlichen Gleichstellung und Autonomie, das durch das Jubiläum des Frauenstimmrechts in den Fokus rückt, wird dadurch in einen grösseren Rahmen gestellt und regt zum Reflektieren und Nachdenken an. Als der französische Politiker und Historiker Alexis de Tocqueville im 19. Jahrhundert die Demokratie in Amerika untersuchte, sagte er:

«Denn je geringer die Ungleichheiten werden zwischen den Menschen, desto stärker setzen sie sich mit ihnen auseinander»

Das 50-jährige Jubiläum kann als namhafter Meilenstein für das Werden der Demokratie in der Schweiz angesehen werden. Doch ist die Demokratie tatsächlich die bestmögliche Staatsform, die allen Menschen die grösstmögliche Freiheit bietet? Erinnert man sich an die Monarchien, so hing dazumal die Regierungsfähigkeit an Blutsbanden und wurde nicht anhand des Geschlechts bestimmt. Die Demokratie ging also nicht immer mit Freiheit und Gleichheit einher – zumindest nicht für die Frauen. Ein demokratisches System unter Einbezug beider Geschlechter, das auf gleichen Rechten beruht, braucht Pflege und ist ein fortdauerndes Projekt. Dies ist nicht zuletzt auch gesellschaftspolitischen Veränderungen und einem Dialog und Austausch über das Zusammenspiel der Diversität von Geschlechtern, Kulturen und Generationen zu verdanken.

Grundlegende Rechte sind heute nicht mehr an Identitäten geknüpft, die auf Körpermerkmalen basieren. Und wenn sich solche Identitäten in den Gesellschaftsdiskursen auch dauernd zu vermehren scheinen, so sind wir immerhin noch nicht so weit gekommen, auch Gichtpatienten spezifische Geistesmerkmale zu unterstellen. Vielleicht darf man also weiterhin hoffen, dass wir eines Tages dazu gelangen, die Menschheit als Ganzes zu denken und dabei jedem einzelnen Menschen ein individuelles Wesen zuzugestehen.

Eine kritische Betrachtung des Artikels bietet die Möglichkeit über die Bewegung «Female Shift» nachzudenken und zu reflektieren. In den letzten Jahren gab es viele positive Veränderungen in Richtung Gleichstellung. Doch auch ein halbes Jahrhundert später ist die Gleichstellung noch nicht überall erreicht. Bezüglich Lohnungleichheit sind in der Schweiz heute noch grosse Unterschiede festzustellen. Eine weitere Ungleichheit ist die Unterrepräsentation von Frauen in Verwaltungsräten, Führungspositionen oder im Parlament. Veraltete Stereotypen, die insbesondere während der Corona-Zeit wieder zum Vorschein gekommen sind, gilt es in Zukunft zu durchbrechen. Es ist ein voranschreitender Prozess der weiterhin gepflegt, ausgebaut und gelenkt werden sollte.

Den vollständigen NZZ Artikel finden Sie unter:
https://www.nzz.ch/meinung/frauenstimmrecht-das-jubilaeum-als-denkmal-betrachtet-ld.1592125

Doris Gisler Troug – Die Frau hinter der Kampagne

«Entscheidend war, dass ich die Männer nicht als Feinde betrachtete»

So lautete der Ansatz, welchen Doris Gisler Truog in der Kampagne zur Einführung des Frauenstimmrechts verfolgte. Ende der 1960er-Jahre wurde sie vom damaligen Zürcher Stadtpräsidenten Emil Landolt für die Werbekampagne des Frauenstimmrechts engagiert. Massgebend für die Kampagne war für Doris Gisler ein Dialog auf Augenhöhe zu führen. Dies nicht nur mit der Abbildung einer Männerhand mit Blumenstrauss und dem Slogan: «Den Frauen zuliebe – ein männliches Ja!». Sondern auch die dazugehörigen Texte waren für den Durchbruch entscheidend, die auf die herrschenden Gegenargumente ansprachen und dialogisch gekonnt eingingen.

«In früheren Kampagnen wurden Männer wie Feinde angesprochen. Bei meiner waren sie auf Augenhöhe, gleichberechtigt. Als ich das Konzept entwickelte, hatte ich meinen Vater vor Augen und einen sehr liebenswerten Freund, der gegen das Frauenstimmrecht war. Männer wie ihn wollte ich überzeugen.»

In Zürich geboren war Doris Gisler Truog unter anderem für die Redaktion der Schweizer Ausgabe der französischen Modezeitschrift «ELLE» verantwortlich. Ausserdem leitete sie mit ihrem ersten Ehemann die renommierte Gisler&Gisler Werbeagentur und übernahm später auch deren Führung. Aus ihrer ersten Ehe hat sie zwei Töchter.

Foto: Samuel Schalch

Lesen Sie das vollständige Interview mit Doris Gisler Truog im Tages-Anzeiger:
Interview mit legendärer Werberin – «Entscheidend war, dass ich die Männer nicht als Feinde betrachtete» | Tages-Anzeiger

Haben Sie eigene anregende Inputs von Rolemodels, die Sie uns gerne empfehlen würden? Dann lassen Sie diese uns an folgende E-Mail zukommen: info@femaleshift.org
Wir freuen uns immer über spannende Artikel, Statistiken, Bücher und Gedankenanregungen!

Gedankenanregungen – UZH Ringvorlesung

Auch die Universität Zürich betätigt sich am historischen Rückblick und nimmt dieses Jubiläum zum Anlass, das Thema Frauenrechte und Demokratie aus unterschiedlichen disziplinären Per­spek­tiven zu beleuchten. Ausgehend von der Einführung des Frauen­stimmrechts im Jahr 1971 werden aktuelle Fragen zur Bedeutung von Demokratie, Menschen­rechten und Gleich­stellung in Wissenschaft, Politik und Kunst, in Form von visuellen Veranstaltungen (Zoom-Meetings) behandelt.

Ist Ihr Interesse geweckt? Unter folgendem Link finden Sie detaillierte Informationen zu den Veranstaltungen, sowie den Terminen und Ablauf:
UZH – Universität Zürich – «Ebenso neu als kühn» – 50 Jahre Frauenstimmrecht in der Schweiz

Aus unserem Newsletter Food For Thought 5

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Was beschäftigt uns aktuell weltweit?

Die US-Wahlen und Frauen, die eine wichtige Rolle dabei spielen

Wir befinden uns gerade in der heissen Phase der bevorstehenden US-Herbstwahlen. Dabei möchten wir Sie gerne mit ein paar Gedankenanstössen dazu anregen, das Augenmerk auf die Frauen zu richten, die wir nachstehend vorstellen. Sie alle haben gemeinsam, dass sie die Wahlen massgeblich beeinflussen. Ausserdem gilt es auch einen Blick in die eigenen Reihen zu werfen:
Welche Verläufe haben die Entwicklungen weiblicher Topkader aufgrund von Covid-19 genommen?
Frauenporträt: Ruth Bader Ginsburg

Die amerikanische Bundesrichterin Ruth Bader Ginsburg wird von den Linken verehrt, von den Rechten bekämpft und doch gilt sie als wahre Vorreiterin im Kampf für Gleichstellung. Sie setzte sich unermüdlich für gleiche Rechte für alle ein. Als Anwältin demontierte sie schrittweise Gesetzte, die Frauen und Männer ungleich behandelten. Mit dem Leitgedanken “gleiche Rechte für Männer” wollte sie bewusst aufzeigen, was gesetzliche Ungleichbehandlungen aufgrund des Geschlechts bedeuten kann. Einer der prominentesten Fälle ereignete sich im Jahre 1975: Ein Mann, dessen Frau am Kindbett verstorben war, forderte für ihr gemeinsames Kind eine Witwerrente. Diese wurde ihm jedoch nicht zugesprochen. Warum soll in einer solchen Situation der Frau die finanzielle Unterstützung zugestehen, einem Mann aber nicht? Anhand solcher Fälle wollte sie auf die gesetzliche Ungleichbehandlung zwischen Frau und Mann hinweisen und meinte: “Ich bitte niemanden um einen Gefallen für unser Geschlecht. Ich verlange von unseren Brüdern nur, dass sie ihre Füsse von unserem Genick nehmen.”
Weshalb ihre Karriere als Anwältin und Bundesrichterin am Obersten Gericht möglich war, ist nicht zuletzt ihrem Ehemann Martin Ginsburg zu verdanken. Er stellte seine Laufbahn als Steueranwalt hintan, um den häuslichen Tätigkeiten nachzugehen und sie in ihren Tätigkeiten zu unterstützen – ein aussergewöhnlicher Schritt zur damaligen Zeit. Das Anfeuern und Unterstützen des Partners hat jedoch insbesondere aus feministischer Sicht etwas Zwiespältiges an sich. So heisst es doch, dass hinter jedem erfolgreichen Mann eine starke Frau steht. Der Umkehrschluss jedoch ist eigentlich nicht zulässig. Denn braucht eine emanzipierte Frau für ihren Erfolg tatsächlich einen starken Mann im Hintergrund? Besteht das eigentliche Ziel nicht darin, eine Zusammenarbeit und einen Dialog von Frau und Mann auf Augenhöhe anzustreben?

Der vollständige Artikel zum Nachruf von Ruth Bader Ginsburg finden Sie unter folgendem Link in der Zeit:
https://www.zeit.de/politik/ausland/2020-09/nachruf-ruth-bader-ginsburg-richterin-supreme-court-usaF

(Foto: Goran Basic / NZZ)

Zukünftige Nachfolgerin: Amy Coney Barrett

Als Nachfolgerin Ruth Bader Ginsburgs wurde die konservative Juristin Amy Coney Barretts am 26.10. in das Amt des Supreme Courts offiziell vereidigt. Die streng katholische Richterin und Mutter von sieben Kindern galt schon vor einigen Jahren als Favoritin Trumps und des rechten, republikanischen Flügels. Mit ihrer Besetzung haben die Konservativen eine klare Mehrheit von sechs der neun Sitze am Supreme Court inne. Durch die Ernennung Barretts in das lebenslange Amt sehen viele Demokraten daher die Gefahr einer Machtverschiebung zu Gunsten der Republikaner, die unter anderem die Gesundheitsreform “Obamacare” und die liberale Regelung der Abtreibung beeinflussen kann. So könnte nicht nur die anstehende Präsidentschaftswahl die Dynamik der amerikanischen Gesellschaft nachhaltig verändern, sondern auch die Wahl Amy Coney Barretts als Richterin. In welche Richtung sie die politischen Entscheidungen beeinflussen wird? Das wird sich demnächst zeigen.

Der vollständige NZZ-Artikel zur Debatte im Supreme Court und zur Abstimmung Amy Coney Barretts finden Sie unter folgendem Link:
https://www.nzz.ch/international/usa-der-kampf-um-den-supreme-court-und-die-nachfolge-ginsburgs-ld.1577712

Barrett im Gespräch mit Kamala Harris, der Vizepräsidentschaftskandidatin der Demokraten
(Foto: Hilary Swift / AFP)

Kamala Harris, Vizepräsidentschaftskandidatin

Ein Gegenpol zur rechts-konservativen Barrett stellt die Senatorin Kamala Harris dar. Sie ist die demokratische Vizepräsidentschaftskandidatin Joe Bidens und würde bei dessen Wahl zum Präsidenten die Inhaberin des zweithöchsten Amtes Amerikas einnehmen. Kamala Harris Hingabe und Engagement, untermalt von ihrem scharfen Verstand und zielgerichtetem Fokus, macht sie zu einer starken Persönlichkeit im aktuellen Wahlkampf. Unterstützung erhält Sie dabei von ihrem Mann Douglas Emhoff, der von vielen als “Gegengift zur toxischen Männlichkeit” gesehen wird. Ähnlich wie bei Ruth Bader Ginsburg unterstützt Emhoff seine Frau auf deren Weg durch den Wahlkampf. Gilt dieser Akt der Unterstützung im Jahr 2020 noch als revolutionär? Oder sollte es nicht vielmehr schon eine Tatsache sein, sich einander zu unterstützten?

“If you have a caring life partner, you help the other person when that person needs it. I had a life partner who thought my work was as important as his, and I think that made all the difference for me.”
– Ruth Bader Ginsburg (Yahoo News with Katie Couric, July 30, 2014. Exclusive: Ruth Bader Ginsburg on Hobby Lobby Dissent)

Wie stehen Sie dazu?

Lesen Sie mehr über dieses Thema im folgenden NZZ-Artikel:
https://www.nzz.ch/gesellschaft/us-wahlen-der-mann-von-kamala-harris-begeistert-die-frauen-ld.1578035

Kamala Harris und ihr Ehemann Douglas Emhoff
(Foto: Keystone / Carolyn Kaster)

Reminder: Der Stichtag für die US-Wahlen ist der 3. November!

Coronakrise und Auswirkungen
Fokus Europa und Schweiz – Welche Entwicklungen/Trends waren hier zu finden?

AllBright Bericht

Eine Krise stellt nicht nur einen Bedrohungszustand für ein Unternehmen dar. In einer Krise werden Voraussetzungen für Veränderungen geschaffen. Werfen wir einen Blick über die Landesgrenze zu unserem Nachbar Deutschland, so ist in deutschen Unternehmen alles andere als eine Veränderung zu verzeichnen. Die AllBright Stiftung, welche den Frauenanteil in den Führungspositionen in den 30 DAX-Unternehmen untersucht, hat in ihrer letzten Ausgabe vom 7. Oktober einen massiven Rückgang von Frauen in den Vorständen vermerkt. In diesem Krisenjahr haben die DAX-Unternehmen noch stärker auf Männer anstelle von Frauen gesetzt. Der Frauenanteil ist nicht wie in den Vorjahren weiter angestiegen, sondern ist auf den Stand von 2017 zurückgefallen. Aktuell liegt er bei nur 12.8 Prozent. Ganz anders sieht es in anderen Ländern wie den USA, Grossbritannien oder Schweden aus, denen es gelingt, kontinuierlich vielfältige Führungsteams aufzubauen. Im internationalen Vergleich belegen die DAX-Unternehmen den letzten Platz. Die Geschäftsführung der AllBright Stiftung Wiebke Ankersen und Christian Berg äussern sich zu dieser Rückwärtsbewegung wie folgt: “Dieser Entwicklungsstand im Top-Management der deutschen Unternehmen passt nicht zum Selbstverständnis eines fortschrittlichen westlichen Industrielandes. Hier fehlt noch immer ein dringend notwendiger Modernisierungsschub. In der Krise auf vertraute Männer zu setzten, ist ein kurzsichtiger Reflex, der sich kurz oder lang rächen wird.” Dies zeigt, dass Vielfalt und Chancengleichheit in Geschäftsleitungen noch zu wenig verankert sind, denn gut ausgebildete Frauen stehen längst in grosser Zahl bereit. Der vollständige Bericht finden Sie unter folgendem Link:
https://www.allbright-stiftung.de/berichte

#ichwill… ein viraler Hit

Seit letzter Woche geht auf Instagram ein Video mit dem Hashtag #ichwill viral. In diesem Video fordern deutsche Persönlichkeiten mehr Chancengleichheit in deutschen Unternehmen. Das Schweizer Magazin “Annabelle” hat sich diesem Trend angeschlossen und ist auf folgende Zahlen gestossen: Nur gerade drei der 100 grössten Schweizer Firmen werden von einer Frau geführt. Auch in den Geschäftsleitungen sieht es nicht anders aus, denn gerade mal eine Frau kommt auf zehn Männer. Haben wir Ihr Interesse geweckt, den ganzen Artikel zu lesen? Hier geht es zum Text:
https://www.annabelle.ch/leben/wir-fordern-mehr-frauen-chefetagen-50799

Hier zum Video:
https://www.instagram.com/tv/CGUfKCYKH8C

schillingreport

Dieser sinkende Trend in Deutschland wirft folgende Frage auf: “Wie sieht die denn Lage im eigenen Land aus?”
Richten wir den Blick daher etwas zurück, nämlich auf den im anfangs März erschienen schillingreport. Seit rund 15 Jahren erhebt dieser Daten zur Zusammensetzung der Geschäftsleitungen und Verwaltungsräte der rund 100 grössten Schweizer Arbeitgeber, mit einem besonderen Augenmerk auf das Thema Gender Diversity. In der am 6. März erschienen 15. Auflage – kurz vor dem Covid-19 Lockdown – verzeichnete man einen Anstieg des Frauenanteils in Topmanagement Positionen. Erstmals wurde die 10 Prozent Marke in den 100 grössten Schweizer Arbeitsgebern erreicht. Laut dem Herausgeber Guido Schilling befände sich die Schweiz an der Eintrittsschwelle einer beginnenden Bewusstseinsphase: Es forme sich allmählich das Verständnis, wie wichtig die Förderungen weiblicher Talente für die Unternehmen, deren Attraktivität und den Geschäftserfolg ist. Trotz dieses erfreulichen Zuwachses fällt der Frauenanteil, verglichen mit jenem von Deutschland (12.8 Prozent), 2.8 Prozent tiefer aus, wodurch die Schweiz im internationalen Vergleich eher das Schlusslicht einnimmt.

Welcher Weg die Entwicklung der Gender Diversity mit Beginn der Covid-19 Krise in der Schweiz einschlagen wird, bleibt aktuell noch offen. Möglicherweise wird aber gerade eine solche Zeit zeigen, welchen Fortschritt man durch die Förderung in weibliche Talente erreichen kann und schafft umso mehr den Konsens, dieses Thema noch stärker voranzutreiben. Bis eine eindeutige Prognose zum Verlauf aufgestellt werden kann, gilt es noch abzuwarten. Bestenfalls bis zur nächsten Ausgabe des schillingreports 2021.

Gewinnen Sie selbst einen Eindruck über die Entwicklung in der Schweiz. Hier der Link zum
schillingreport 2020:
https://www.schillingreport.ch/de/schillingreport-2020-de/#heading-1

Das Kurzvideo der wichtigsten Highlights 2020:
https://www.schillingreport.ch/content/uploads/sites/2/2020/03/sr2020.mp4

Guido Schilling, Herausgeber schillingreport (Bild: Webseite schillingreport)

Aus unserem Newsletter Food For Thought 3

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Zukunft gestalten

Wie Sie wissen, stimmt das Schweizer Volk in ein paar Tagen zum Vaterschaftsurlaub ab. Sie haben also eine Stimme am 27. September. Wir mischen uns normalerweise nicht in die Tagespolitik ein, aber das Thema ist für uns als FEMALE SHIFT Verein natürlich ein wichtiges. Wir erinnern uns an Monique Siegel`s (verstorben 9. Juni 2019) Message in einer Ihrer Speeches: «Es braucht NEUE VÄTER». Somit möchten wir diesem Thema ein paar FOOD FOR THOUGHT widmen:

Patricia Laerli formuliert ihre persönliche Perspektive zu dieser Initiative mit dem Titel: «Väter an die Front». Übrigens sind es vorwiegend Männer, die den Artikel kommentiert haben. Lesen Sie doch mal rein: https://www.blick.ch/news/wirtschaft/aufbruch-mit-patrizia-laeri-vaeter-an-die-front-id16095404.html

Nach der persönlichen Perspektive, hier noch eine Zusammenfassung mit den Argumenten der Pro und Contra Parteien des Tagesanzeigers:
https://www.tagesanzeiger.ch/das-muessen-sie-zum-vaterschaftsurlaub-wissen-387119769092

und ein Artikel des SRF:
https://www.srf.ch/news/abstimmung-27-september-2020/vaterschaftsurlaub/abstimmung-vom-27-september-bundesrat-spricht-sich-fuer-zwei-wochen-vaterschaftsurlaub-aus

Sie können also ganz konkret an der Zukunft mitgestalten. Geben Sie Ihrer Meinung eine Stimme.

Jetzt lösen wir uns aus der Schweizer Perspektive und schauen aufs grosse Ganze.
Ganz spannend aus unserer Sicht wiedermal die Gedanken des Zukunftsinstitut Frankfurt.

Unter der Headline «NUR MUT! – 4 Leitbilder für eine positive Zukunft», regen sie uns an über unsere eigene Haltung nachzudenken bzw. sich deren bewusst zu werden.
Denn – ACHTUNG: SICH SELBST ERFÜLLENDE PROPHEZEIUNG. Schauen sie doch mal selbst rein:

Gegenwart leben

Und noch eine Gedankenanregung aus dem Nachbarland Deutschland. Hören Sie mal rein in den neuen STERN-Podcast: «Die Boss – Macht ist weiblich».

Gastgeberin ist Simone Menne (Aufsichtsrätin u.a. bei Henkel, BMW) und sie trifft sich zum Gespräch mit einflussreichen Frauen in der deutschen Wirtschaft. Sie spricht mit Chefinnen aus vielen Gesellschaftsbereichen und spricht über ihr Leben und Karriere.

Vielleicht haben Sie Lust beispielsweise Bibiana Steinhaus zu treffen? Sie fragen sich wer das ist?
Sie ist die erste Schiedsrichterin in der deutschen Fussballbundesliga. Mit ihrer Beförderung in die erste Liga 2017 fiel eine der letzte Männerdomänen im deutschen Fußball: In der 55. Saison nach Gründung der Bundesliga gab es erstmals eine weibliche Spielleiterin. Sie können sich vorstellen, welche Wogen das damals geschlagen hat. Hören Sie rein was sie zu erzählen hat:

https://www.stern.de/wirtschaft/die-boss/schiedsrichterin-bibiana-steinhaus-ueber-das-wichtigste-spiel-ihrer-karriere-9335274.html

Alle 14 Tage gibt es eine neue Folge dieser Podcastserie. Zu finden neben Bibiana Steinhaus, ist auch ein Gespräch mit Janina Kugel, ehemaliges Vorstandsmitlied bei der Siemens AG oder auch Doris Henne-Bruns, die erste Ärztin, die auf einen Lehrstuhl in der Chirurgie berufen wurde.

Und zu guter Letzt eines neues Narrativ

Ab 2021 wird es eine weibliche CEO in einer Wall Street Bank geben. Jane Fraser wird im Februar 2021 die Nachfolge von Mike Corbat als neue CEO bei der Citigroup antreten.

Hier zu einem Artikel der Financial Times vom 10. September 2020.

https://amp-ft-com.cdn.ampproject.org/c/s/amp.ft.com/content/029264f1-f9a6-44c4-aa3e-86c7d50e3b55

Aus unserem Newsletter Food For Thought 2

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IN CORONA VERITAS – warum die Corona-Krise auch eine Krise für Frauen ist

Gedanken von Daniela Thomas, Redaktion Female Shift
Die Corona-Pandemie wirkt wie ein BRENNGLAS. So wie wir den Ausdruck “in vino veritas” damit verbinden, dass das Trinken von Alkohol vermeindlich die Zunge löst und wir damit Dinge sagen, die wir uns sonst vielleicht nicht zu sagen trauen, so deckt – meine These – die Corona Pandemie Dinge auf, die wir teilweise vielleicht schon wussten oder vermuteten,  die aber nun mit einer Heftigkeit an die Oberfläche gespült werden, dass ein Wegschauen oder Wegdrücken schwierig bis unmöglich wird. Vielleicht war dies aber auch noch nie sinnvoll? Welche «WAHRHEITEN» zeigen sich unter diesem Brennglas?
Hier geht es zum Artikel:

https://www.femaleshift.org/in-corona-veritas-warum-die-corona-krise-auch-eine-krise-fuer-frauen-ist/

Zu unseren Gedanken passt auch hervorragend das neuste Interview der EZB Chefin Christine Lagarde mit der Washington Post. Sie äussert sich darin zur gesamtwirtschaftlichen Lage und auch zur Rolle der Frauen in Führung, die sie als “remarkable bezeichnet. Lesen Sie gerne mehr via diesem Link https://www.ecb.europa.eu//press/inter/date/2020/html/ecb.in200723~0606f514ed.en.html

Zukunftsaussichten?

Wie wäre es mit einem Beitrag des Zukunfstinstituts, Frankfurt. Es handelt sich um eine Analyse der Megatrends auf die vom Institut entwickelten Post-Corona- Szenarien.

https://www.zukunftsinstitut.de/artikel/mit-den-megatrends-in-die-post-corona-zeit/

Starke Persönlichkeiten:

Michelle Obama hat 2018 mit BECOMING ein beeindruckendes Buch geschrieben und ist aus unserer Sicht zu Recht auf die ALLTIME HIGH BESTSELLERLISTE gewandert. Jetzt gibt es eine NETFLIX Dokumentation, die von der NZZ durchaus kritisch beleuchtet wird. Lesen Sie mehr hier:
https://www.nzz.ch/feuilleton/michelle-obama-auf-netflix-becoming-zeigt-wie-aus-der-ehemaligen-first-lady-ein-kommerzieller-erfolg-wurde-ld.1555676?mktcid=smsh&mktcval=E-mail

Jacinda Ardern, Neuseelands Premierministerin gehört sicher zu den NEUEN LEADERINNEN unsere Zeit. Hier ein spannender Artikel über ihre Art das Land in CORONA ZEITEN zu führen. Passend auch zum Artikel von Daniela Thomas IN CORONA VERITAS
https://www.theatlantic.com/politics/archive/2020/04/jacinda-ardern-new-zealand-leadership-coronavirus/610237/

Frauen beziehen Position

Ana Campos, Co- CEO der Trivadis AG, Schweiz hat einen, wie wir finden, spannenden Artikel zur DARK SIDE OF LEADERSHIP geschrieben, den wir heute gerne mit Ihnen teilen möchten. Sie schildert ihre eigene persönliche Erfahrung in einer Doppelspitze eines Schweizer Mittelständlers. Lesen sie mal rein…
https://news.trivadis.com/blog/dark-side-leadership

Und zu guter Letzt ein kritischer Beitrag von Julia Jäckel, CEO Gruner + Jahr, zur Auswirkung von COVID19 auf die Rolle der Frau in der Wirtschaft. Sie startet mit folgenden Worten: «Das Virus macht nicht nur die Luft klarer, sondern auch die Wirklichkeit im Land: Frauen sind viel weniger weit, als wir gedacht haben.»
Hier geht es zum Beitrag: https://www.linkedin.com/pulse/zurück-der-männerwelt-julia-jaekel/

Aus unserem Newsletter Food For Thought 1

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