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Kein Andrang in der US-Ethik-Behörde

“There isn’t much more I could accomplish at the Office of Government Ethics, given the current situation. O.G.E.’s recent experiences have made it clear that the ethics program needs to be strengthened.”

Mit dieser kaum verschleierten Kritik begründet der derzeitige Direktor des Office of Government Ethics in Washington seine Kündigung. Nachdem Walter M. Shaub Jr. sich mehrfach mit Mitarbeitern und Bestimmungen der Behörden des derzeitigen US-Präsidenten angelegt hat, sieht er keine Möglichkeiten mehr, sein Amt so auszuführen, wie er es zuvor unter Präsident Obama getan hat. Der hatte ihn 2013 für diesen Posten ausgesucht.

Obwohl die Amtszeit Shaubs erst im Januar 2018 ausläuft, wird er sein Büro vorzeitig verlassen. Der 46-Jährige hat bereits einen attraktiven Posten, der auf ihn wartet, und ist realistisch genug zu wissen, dass er nach seiner Kündigung noch weniger als zuvor bewirken könnte.

Eine Warteschlange für seine Nachfolge existiert indessen zur Zeit (noch?) nicht…


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Herzlichen Dank!

22. Juni 2017
Gottlieb Duttweiler Institut Rüschlikon

Öffentliche Präsentation des ThinkTanks FEMALE SHIFT

Wir danken allen Beteiligten für ihre Zukunftsfreudigkeit!
Monique R. Siegel und Rosmarie Michel

PS: Weitere Fotos auf dieser Website in Woche 26.


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Amtsenthebungsphantasien? Lesen Sie zuvor noch schnell diesen Beitrag!

Susan Rice, (l.), ehem. amerikanische Sicherheitsberaterin,
Foto: Pete Souza

Bei vielen Menschen, die den Auftritt des derzeitigen amerikanischen Präsidenten am 1. Juni mit Wut und Frustration, Angst und Ungläubigkeit verfolgt haben, hat sich danach der Wunsch nach seiner Amtserhebung manifestiert oder sogar intensiviert.

Verständlich. Aber inwieweit würde das eine Antwort sein? Lesen Sie, was Susan E. Rice, ehemalige nationale Sicherheitsberaterin von Präsident Obama (2013-2017) und UN-Botschafterin der USA (2009-2013) als Folge des Auftritts im Rose Garden des Weissen Hauses, sieht – Konsequenzen, die weit über die Folgen für den Klimawandel hinausgehen.

Ebenso lesenswert ist der Beitrag in der «New York Times» vom 28. Mai. Unter dem Titel «Do We Really Want Mike Pence to Be President?» liefert Stephen Rodrick eine Analyse des amerikanischen Vizepräsidenten.
Hmm. Wollen Sie das wirklich?

Und dann wäre da noch Artikel Nr. 3: der «Speaker of the House» Paul Ryan, 47 und erstaunlich in seiner „Elastizität der Überzeugungen“, die man im Sommer 2016 in Bezug auf den amerikanischen Wahlkampf geortet hat und die ich in meinem Beitrag im Journal 21 kommentiert habe..

Und nun haben SIE die Wahl, falls es eine ist und überhaupt eine gibt…


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Wenn Aktionäre von ihrer Stimme Gebrauch machen

Das könnte spannend werden:

Die Stiftung Ethos fordert Investoren auf, an der Generalversammlung von Royal Dutch Shell am 23. Mai 2017 FÜR Traktandum 21 zu stimmen. Die Aktionärsvereinigung „Follow this“ hat einen Aktionärsantrag eingereicht, der von Shell fordert, Treibhausgasreduktionsziele zu setzen, die mit den Zielen des Pariser Übereinkommens, die globale Erwärmung auf maximal 2 Grad Celsius gegenüber der vorindustriellen Ära zu begrenzen, vereinbar sind.

Die Stiftung Ethos fordert Investoren auf, an der Generalversammlung von Royal Dutch Shell am 23. Mai 2017 FÜR Traktandum 21 zu stimmen. Es geht um Treibhausgasreduktionsziele und wäre eine grosse Chance für den Konzern, Verantwortung zu übernehmen und damit Modellcharakter zu beanspruchen.

Der Verwaltungsrat von Shell hat jedoch seinen Aktionären geraten, den Antrag abzulehnen. Aber bei Royal Dutch Shell gibt es offenbar Aktionäre, die sich ihrer Macht bewusst sind…


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