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„INVITE HER TO RUN“

“…aber wir haben keine gefunden.”

Es tut sich einiges bei der Suche nach weiblichen Führungskräften. Kaum ein Medium, das nicht Positives zu berichten hat. Ganz langsam sickert auch die Erkenntnis durch: Es gibt nicht nur Top-Positionen in der Wirtschaft, sondern auch die Dirigentin, die Verbandspräsidentin oder die Parteivorsitzende haben in ihren Tätigkeitsfeldern Zenith-Posten erreicht. Sie alle leisten Pionierinnenarbeit und können dabei, je nach Motiviation, Verantwortung übernehmen und Veränderungen bewirken.

Dennoch: Sie haben diesen Satz sicher auch schon gehört: “Wir wollten ja eine Frau für diese Position, aber wir haben keine gefunden.” Variationen ersetzen den zweiten Teil des Satzes mit “aber die wollte nicht” oder “sie ist in letzter Minute ausgestiegen”.

Nicht finden wollen oder nicht finden können? Haben wir die richtige Politik, ein angemessenes Vorgehen bei der Suche nach diesen wichtigen Arbeitskräften? Wo hat man sie gesucht? Und eine ganz zentrale Frage:

Was konnte man den Frauen bieten, um sie zu veranlassen, einen Stellen- oder gar Berufswechsel vorzunehmen oder ein paar Hierarchiestufen zu überspringen und den Fuss auf unbekanntes Terrain zu setzen?

Offenbar nicht das Richtige, wenn es überhaupt extra Bemühungen gegeben hat. In Stellenausschreibungen lediglich die Funktionsbezeichnung mit einem “in” zu ergänzen, zeugt von Mangel an Fantasie und Lustlosigkeit.

Nach dem Erfolg der Veranstaltung auf der Meisen am 9. April planen wir für den 31. Oktober 2018 eine zweite Veranstaltung. Unter dem Titel: Invite Her to Run befassen wir uns mit der Suche nach kompetenten Frauen, die einer Organisation unter anderem zu besseren Teams, mehr Innovation und schliesslich höherem Umsatz verhelfen können. „INVITE HER TO RUN“ hat der kanadische Premierminister Justin Trudeau seine Kampagne genannt, mit der er Frauen gesucht hat, die kompetent und mutig genug wären, den Sprung in ein verantwortungsvolles politisches Amt zu wagen – WENN sie auf persönlicher Basis motiviert würden. Er hat diese Kampagne zusammen mit dem kanadischen Volk geführt – mit dem Resultat, dass er am Wahltag ein Kabinett von 30 Mitgliedern präsentieren konnte: 15 Männern und 15 Frauen.

Wir haben den sympathischen Titel übernommen und freuen uns, zusammen mit Ihnen und einem erfahrenen Referenten-Team, zu untersuchen, was wir von der kanadischen Politik lernen und für uns in der europäischen Wirtschaft übernehmen können.

Selbstverständlich werden wir Sie laufend mit weiteren Details auf der Website versorgen und Ihnen die Storytellers vom 31. Oktober vorstellen; falls Sie sich jetzt schon entscheiden wollen, dabei zu sein, genügt eine Voranmeldung auf info@femaleshift.org.

Save-the-Date

Datum:Mittwoch, 31. Oktober 2018
Zeit:16.00-21.00 Uhr
Ort:Swiss Re Centre for Global Dialogue
Gheistrasse 37
CH-8803 Rüschlikon

 

 


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Der Veranstaltungsort vom 9. April

Zürichs schönstes Zunfthaus

Für unsere Veranstaltung haben wir einen Ort gewählt, dessen Geschichte auf Handwerk, Tradition, Kultur und der Entwicklung von Zürich basiert. Der stolze Bau ist 1757 als Zunfthaus für die Zunft der Weinbauern, Wirte und weiterer Gewerbetreibenden entstanden. 33 Prozent von ihnen waren übrigens Frauen.

Das Zunfthaus zur Meisen wird als Gasthaus von engagierten Zunftwirtinnen oder Zunftwirten geführt und ist nach wie vor im Besitz der Meisenzünfter. Im ersten Stock des Hauses ist die Porzellansammlung der Manufaktur Schoren, eine Zweigstelle des Schweizerischen Landesmuseum, untergebracht.

Zu den prominentesten Gästen des damaligen «Café zur Meisen» gehörten im 19. Jahrhundert der Dichter Gottfried Keller und der Maler Ferdinand Hodler, und als Winston Churchill am 19. September 1946 seine berühmte Europarede „Let Europe Arise“ hielt, hatte man dafür den Ehrenhof der «Meisen» ausgewählt.

Wir sind stolz und freuen uns sehr, in dieser Ambiance neue Lösungen für anstehende Probleme an-denken zu können. Werden Sie mitdenken am 9. April?


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